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Wenn Fahrradfahrer auf Nummer sicher gehen.

In Deutschland werden jedes Jahr über 300.000 Fahrraddiebstähle gemeldet. Ein Grund für diese hohe Zahl: Die Räder sind häufig nicht richtig gesichert. Mit der Aktion „ANschließen statt nur ABschließen“ hat die Polizei Bremen 2016 die Aufmerksamkeit für das richtige Anschließen von Fahrrädern in der Bevölkerung geschaffen. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz soll diese Maßnahme auch 2017 durchgeführt werden.


Präparierte Fahrräder sollen für Aufmerksamkeit sorgen

Wie sieht das Konzept aus? Die Präventionsbeamten der Bremer Polizei platzieren speziell präparierte Fahrräder an stark frequentierten Plätzen oder an Diebstahlbrennpunkten im öffentlichen Verkehrsraum. Das Besondere: Sie alle tragen ein rotes Bügelschloss und ein Verkehrsschild mit dem Slogan „Angeschlossen“. Durch wechselnde Standorte sind die Fahrräder in ganz Bremen unterwegs. Auch auf Informationsveranstaltungen und Ständen der Polizei wird mit den Fahrrädern auf die Aktion verstärkt aufmerksam gemacht. So sollen Fahrradfahrer animiert werden, sichere Schlösser zu verwenden und durch das richtige Anschließen vor allem ein Wegtragen und den Abtransport mit einem Lieferwagen zu verhindern. Denn vor allem organisierte Banden fahren mit Transportern durch die Straßen und halten Ausschau nach schlecht oder gar nicht gesicherten Fahrrädern.


Das richtige Schloss, das richtige Anschließen

Grundvoraussetzung für die Vermeidung eines Fahrraddiebstahls ist ein sicheres und für das Anschließen geeignetes Schloss. Als Faustformel gilt: Rund zehn Prozent des Neupreises des betreffenden Fahrrads sollten für ein Schloss ausgegeben werden. Ein gutes Schloss ist zudem mit einem VdS-Prüfsiegel zertifiziert. Tests zeigen außerdem, dass die so genannten Bügelschlösser mit die sichersten Schlösser sind. Wenn dann das Fahrrad mit Rahmen, Vorder- und Hinterrad an fest verankerten Gegenständen angeschlossen wird, hat der Fahrer es potentiellen Dieben sehr schwer gemacht, das Rad zu entwenden.


Fahrrad bei der Polizei registrieren lassen

Darüber hinaus ist es wichtig, sein Fahrrad bei der Polizei codieren und registrieren zu lassen. In dem Fahrradpass, den man dann erhält, stehen alle wichtigen Daten wie Rahmennummer, Codierung, Radtyp, Hersteller, Modell und besondere Merkmale des Fahrrads. Auch ein Foto sollte nicht fehlen. Den Fahrradpass gibt es nicht nur in gedruckter Form gleich beim Händler oder in der örtlichen Polizeidienststelle, sondern auch als kostenlose App für iPhone und Android-Geräte. So sind die Daten jederzeit Verfügbar und können z.B. per Mail im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer geschickt werden, bei dem die Fahrradversicherung abgeschlossen wurde.

Autor des Textes ist der VERLAG DEUTSCHE POLIZEILITERATUR GMBH. Eine Vervielfältigung und Weiterleitung des Textes ist nicht gestattet.

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